Einladende Barong-Fratze über einem Tempeleingang

Indonesien

Indonesien ist groß. Sehr groß. So groß, dass ich nach fast 30 Tagen im Land immer noch das Gefühl hatte nur einen Bruchteil gesehen zu haben. Anders als die meisten Touristen, habe ich fast 2 Wochen in Jakarta verbracht. Obwohl es keine wirklich schöne Stadt ist, der Verkehr grauenvoll und die Luft schlecht sind, hatte ich eine großartige Zeit dort. Das lag einzig und allein an den Menschen die ich dort (wieder)getroffen habe. Und wie immer, wenn man von einem Ort weggeht, an dem man tolle Menschen kennen gelernt hat, fiel auch hier der Abschied schwer. Mit dem Zug ging es dann mit diversen Zwischenstopps quer durch Java. Unterwegs habe ich riesige alte buddhistische Tempel gesehen, einen Vulkan bestiegen, in einer Studentenstadt mit einer Band Bier getrunken und bin mit dem Motorrad durch Reisefelder geprescht. Am Ost-Ende Javas angekommen ging es mit einer Fähre nach Bali, wo ich hauptsächlich die wundervolle Landschaft genossen habe und mit dem Motorrad kleine Dörfer und Tempel im Zentrum der Insel erkundet habe. Die Gili-Islands östlich von Bali stellen den Wendepunkt meiner Reise dar. Mit Freunden, die ich dort wiedergetroffen habe, war mal wieder Zeit für Sonne und Strand. Seit dem bewege ich mich wieder in Richtung Heimat. Momentan befinde ich mich in Mumbai und plane meine Reise durch dieses riesige und faszinierende Land (und trinke dabei ein Erdinger Weißbier).

Bis bald,
Flo

One comment

  1. Hey Flo!

    Es freut mich zu hören, dass es Dir gut geht und Dir die Reise so gut gefällt. Ich folge in regelmäßigen Abständen Deinen Abenteuern. Genieß die Zeit in Indien. Ich war im August in Delhi, Bombay und Goa und bin noch heute begeistert von diesen Orten. Mit einer kleinen Präferenz für Bombay.
    Bin gespannt, was Du von Indien zu berichten hast.

    Beste Grüße
    maxim

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